252 Rottenweg Oberwald–Reckingen

12,13 km lang
Schwierigkeit: schwer
Kondition: schwer
Wanderung
  • 2:55 h
  • 12,13 km
  • 1 m
  • 54 m
  • 1.315 m
  • 1.366 m
  • 51 m
Hindernisfreier Weg

Von den touristischen Anfängen in Oberwald bis zum ältesten Bergdorf im Tal: Diese Wanderung durch das Goms folgt dem jungen Flusslauf der Rhone und verbindet geschichtsträchtige Dörfer, alpine Gipfelkulissen und lebendige Traditionen.

Oberwald, am Fusse der beiden Alpenpässe Grimsel und Furka gelegen, ist das erste Dorf im Goms und Ausgangspunkt der Wanderung. Mit dem Grand Hotel Glacier du Rhône in Gletsch und dem Belvédère beim Furkapass gehört Oberwald seit 1850 zu den Pioniergemeinden des Tourismus in den Alpen. Entlang der Rhone und durch Wiesen führt die Route nach Obergesteln. Der Blick auf den imposanten Rhonegletscher und die umliegenden Gipfel macht den Ort zu einem besonders schönen Wanderziel.

Nächstes Dorf am Weg ist Ulrichen, mit dem Nufenen- und Griespass das Tor zum Süden. Der charmante Ort am Ufer der Rhone ist von traditioneller Walliser Architektur geprägt. Lange wurde Ulrichen von der Schweizer Armee beinahe «belagert»: Bis 1999 befand sich hier ein Militärflugplatz. Er wurde inzwischen teilweise zurückgebaut und das ehemalige Armeeareal wird für Freizeitaktivitäten genutzt. Entstanden ist unter anderem das Nordische Zentrum, wo Langlaufrennen fast jeder Kategorie stattfinden.

Weiter flussabwärts gelangt der Weg nach Geschinen, das durch seine ruhige Lage und die Nähe zur Rhone besticht. Kurz vor dem Dorf: der künstliche Geschinersee mit Grillstelle, Liegewiese und Tischen. Rundherum führt ein bequemer Weg, der mit Kinderwagen und Rollstuhl befahren werden kann. Gewusst? Als wegen der drohenden Lawinengefahr ein Leitdamm gebaut wurde, entnahm man das Material dafür dem ehemaligen Militärflugplatz. Das Loch, das zurückblieb, wurde mit Wasser gefüllt und zu einem beliebten Badesee mit abgetrenntem Biotop.

In Reckingen, dem ältesten Bergdorf des Goms, endet der Ausflug. Geprägt wurde der Ort, der sich quer über den Talboden erstreckt, vor allem von der Kunst: das Glockengiessen hatte hier einst Tradition, ebenso die Bildhauerei und der Orgelbau. Die Kirche (1743-1745) gilt als bedeutendster barocker Sakralbau des Oberwallis.

Goms Tourismus
Goms Tourismus

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Sicherheitshinweise

Hinweise für sehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrende sowie zu öffentlichen rollstuhlgerechte WC's und Parkplätze findet man auf Schweiz Mobil.

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